Sasaki Architecture und Atelier O gestalten minimalistische Galerieräume für traditionelle Porzellanpuppen

Japanische Praktiken Sasaki Architecture und Atelier O haben das Erdgeschoss eines 40 Jahre alten Lagerhauses in

Die Beishu Gallery befindet sich in Taito in Tokio, in einem alten Lagerhaus, das früher als Nudelrestaurant diente.

Beishu Gallery von Sasaki Architektur und Atelier O

Die Marke Beishu produziert seit langem traditionelle Hina-Puppen, die normalerweise im Kostüm der japanischen Adligen gekleidet sind.

Beishu Gallery von Sasaki Architektur und Atelier O

“Beishu Hara ist der einzige von Japan anerkannte Puppenmacher”, sagten die Architekten Dezeen. “Er glaubte, dass die idealen Gesichter für Puppen die der Kinder sind, und deshalb hat er ein rundes und friedliches Gesicht wie eine buddhistische Statue geschaffen.”

“Einige der Puppen wurden damals dem Kronprinzen vorgestellt”, fügten sie hinzu. “Sie sind beliebt bei ausländischen königlichen Familien und Prominenten.”

Beishu Gallery von Sasaki Architektur und Atelier O

Der Raum ist in zwei Zonen aufgeteilt, mit der Galerie an der Vorderseite und einem Ausstellungsraum auf der Rückseite.

In der Galerie werden bewegliche Möbel verwendet, um den Raum flexibel zu gestalten. Pendelleuchten beleuchten die Puppen frontal und erzeugen Schatten an den Wänden.

Beishu Gallery von Sasaki Architektur und Atelier O

Im Ausstellungsraum werden Hina-Puppen auf Reihen von Stahlregalen ausgestellt, die sich zu Türen zusammenklappen lassen.

Die Form und die sanft-gelbe Farbe dieser Regale basieren auf Emakimonos – illustrierten Bildrollen, die zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert in Japan entstanden.

Beishu Gallery von Sasaki Architektur und Atelier O

“Jedes Puppenset schwebt in seiner eigenen kleinen Welt, wie in Emakimonos, wo jede Szene zwischen den goldenen Wolken dargestellt wird”, so und “Jede Ebene des Regals driftet wie eine nachlaufende Wolke und dient als Bühne für die individuelle Geschichte der Puppen.”

“Die für das Metall gewählte Farbe ist der Farbe des Emakimono sehr ähnlich”, fügten sie hinzu.

Beishu Gallery von Sasaki Architektur und Atelier O

Diese Art der Illustration beeinflusste auch das Muster der Glasfassade des Gebäudes, das einen Punktgradienten aufweist, den die Architekten als “Neuinterpretation eines traditionellen Wolkenmusters” bezeichnen.

Beishu Gallery von Sasaki Architektur und Atelier O

Andere Geschäfte und Ausstellungsräume, die traditionelles japanisches Handwerk fördern, sind ein und eine .

Fotografie ist von


Projektkredite:

Projektname: Beishu-Galerie
Architekten: Ryuichi Sasaki, Sasaki Architektur und Rieko Okumura, Atelier O
Designteam: Ryuichi Sasaki, Rieko Okumura, General Sakaguchi, Michal Rogozinski
Lichtdesign: Kazuhiro Nagashima, Chips LLC und Natsuha Kameoka, Lighting Sou
Strukturtechniker: Takushi Nakata, Rhythmusdesign MOV
Produzent: E-Sohko Gruppe
Auftragnehmer: E-Sohko Group + Stadtplan
Kunde: Beishu

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